Schüler des Helmholtz-Gymnasiums gewinnen GFOS-Innovationsaward 2017

21.06.2017 – Heute wurde der GFOS-Innovationsaward zum sechsten Mal verliehen – zum ersten Mal in der Gewinnerschule des Vorjahres und damit im Helmholtz-Gymnasium, welches auch zur diesjährigen Gewinnerschule gekürt wurde. Der GFOS-Innovationsaward, der in Zusammenarbeit mit dem zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen jährlich ausgelobt wird, soll jungen IT-Talenten Praxisbezug ermöglichen und ihnen die Chance geben, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Dieses Jahr haben sich acht Projektgruppen am Wettbewerb beteiligt und hatten dabei die Möglichkeit, zwischen einer Programmieraufgabe und einer Marketingaufgabe mit IT-Bezug zu wählen. Vier Gruppen haben der Jury ein Projekt zur Bewertung eingereicht, wobei alle die Programmieraufgabe gewählt haben. Dabei waren drei der eingereichten Projektaufgaben vollständig und lauffähig. Die Entscheidung zwischen den Projektarbeiten fiel wieder schwer, da alle Schülergruppen viel Arbeit in ihre Projekte investiert haben. 

Ganz besonders überzeugen konnten 2017 zwei Schüler vom Helmholtz-Gymnasium. Julian Koch und Justus Reusmann wurden mit dem ersten Platz geehrt und erhalten ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Der zweite Platz ging an Jan Lange, Maximilian Linck und Max Scharpey vom Gymnasium Essen-Werden. Die drei Schüler haben die Programmieraufgabe erfolgreich gelöst und erhalten ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Der dritte Platz ging ebenfalls an Schüler des Gymnasiums Essen-Werden: Moritz Heufken, Constantin Neuroth und Ludwig Böttger. Auch sie haben sich intensiv mit der Programmieraufgabe beschäftigt und wurden mit einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro belohnt. Zudem erhielten Youssef el Hattal, Levent Eren, Alexander Hahne, Dorian Brajer und Christian Zilinski (Leibniz-Gymnasium) für ihre Teilnahme am Wettbewerb jeweils eine externe Festplatte. 

Burkhard Röhrig, Geschäftsführer der GFOS mbH, über die rege Teilnahme am GFOS-Innovationsaward 2017: „Wir haben heute über Industrie 4.0, Digitalisierung und die Auswirkungen auf die Arbeitswelt von morgen gesprochen. Sicher ist, ohne entsprechend ausgebildete Mitarbeiter ist Industrie 4.0 nicht möglich. Daher ist es für uns umso erfreulicher, dass sich jedes Jahr so viele engagierte und talentierte Schüler am GFOS-Innovationsaward beteiligen und in ihrer Freizeit so beeindruckende Arbeit leisten. Daher ist es selbstverständlich für uns, dass es den Wettbewerb auch im kommenden Jahr wieder geben wird. Die neuen Aufgabenstellungen finden Sie ab sofort online.“ 

Jury-Mitglied Prof. Dr. Stefan Heinemann freute sich als Repräsentant der Träger-Stiftung Bildungscentrum der Wirtschaft des zdi-Zentrum MINT-Netzwerkes Essen und Prorektor Kooperationen der FOM Hochschule über die gelungene Preisvergabe: „In der Jury des GFOS Innovationsawards kann ich seit fünf Jahren lebendig miterleben, mit welcher Qualität Schülerinnen und Schüler sich Informatik und informatiknahen Marketingthemen widmen – auch diesmal wurden die gestellten, sehr praxisnahen Aufgaben beeindruckend bewältigt. So talentiert ist der Essener Digitalisierungs-Nachwuchs.“

Startschuss für den MINT DJ Award: Wer hat das Zeug zum Discjockey?

12.06.2017 – Ein Tag mit dem international bekannten DJ ATB sowie Sachpreise der Firma Pioneer winken den Gewinnerinnen und Gewinnern des ersten MINT DJ Awards. Ab heute können sich Kinder und Jugendliche zu dem Wettbewerb anmelden und Videos ihrer selbsterstellten Mixes bei YouTube hochladen. Im Anschluss entscheiden die Likes, wer in der Endrunde landet: Aus den zehn Videos mit dem meisten Zuspruch wählt eine Jury aus Musik- und Bildungsexperten drei Gewinnerinnen und Gewinner, die Anfang November 2017 präsentiert werden. Auf die oder den Erstplatzierten wartet übrigens ein besonders Schmackerl: Sie oder er spielt im Rahmen eines Auftritts von ATB ein DJ Set von 60 Minuten.

Hinter dem Wettbewerb steht die innogy-Bildungsinitiative 3malE. „Wir wollen Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern und haben dafür diesen eher ungewöhnlichen Weg gewählt“, erklärt 3malE-Projektleiterin Claudia Bremer die Zielsetzung. „Für uns schlägt DJing die perfekte Brücke zu MINT. Schließlich kommen Mixing und Performance nicht ohne digitale Technik aus, und die dabei erworbenen Kompetenzen legen den Grundstein für viele berufliche Optionen – von Sound Engineering bis zu Eventmanagement.“ Unterstützt werden die Bildungsinitiative und der MINT DJ Award durch Kooperationspartner wie die FOM und das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen, das wie die Hochschule von der gemeinnützigen BCW-Stiftung getragen wird.

„MINT-Förderung spielt in unserem Alltag eine besondere Rolle und nimmt ganz unterschiedliche Formen an“, betont Prof. Dr. Stefan Heinemann, FOM Prorektor Kooperationen, Repräsentant des zdi Essen und selbst als Musiker aktiv. „An wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem KCQ KompetenzCentrum für industrielle Entwicklung & Qualifikation wird zu der Thematik geforscht, der Hochschulbereich Ingenieurwesen ermöglicht Fachkräften den Einstieg in den Ingenieursberuf, das zdi setzt mit Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung direkt bei Kindern und Jugendlichen an und sucht dabei die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen aus Essen und Umgebung.“ So erfolgt die Unterstützung des MINT DJ Awards im Rahmen von MINT-LINK. Ziel des Projektes: die Vernetzung des zdi mit der regionalen Wirtschaft auszubauen und gemeinsam MINT-Themen zu fördern. Das im Mai 2015 gestartete Projekt ist im Rahmen des EFRE-zdi Programms zur Förderung durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union, Europäischer Fonds ausgewählt worden.

Weitere Informationen zu dem Wettbewerb sind unter www.3malE.de/mint-dj-award zu finden.

Luftfahrttechnik zum Anfassen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Feriencamps bauen u.a. ferngesteuerte Drohnen zusammen. (Foto: Tim Stender)

06.06.2017 – Wie wird man Pilot oder Pilotin? Welche Aufgaben fallen beim Flugzeugbau an? Und wo kann man sich die entsprechenden Kompetenzen aneignen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es beim kostenfreien Feriencamp „zdi hebt ab“ vom 17. bis 20. Juli 2017 in Essen. Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse, die sich für eine berufliche Zukunft in der Luftfahrtechnik interessieren.

„Wir bieten den Jugendlichen Berufs- und Studienorientierung zum Anfassen“, erläutert Christiane Schuld vom zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen das Konzept der Veranstaltung. „Klassische Vorträge – zum Beispiel zum Ingenieurberuf – werden ergänzt durch Exkursionen und praktische Übungen.“

So besuchen die Schülerinnen und Schüler sowohl den Flughafen Essen/Mülheim als auch die Flugschule TFC Käufer. Dort können sie u.a. in einem Flugsimulator Platz nehmen, der bei der Ausbildung von Pilotinnen und Piloten des Airbus 320 zum Einsatz kommt. Parallel dazu bauen die Feriencamper unter Anleitung von Dozenten der FOM Hochschule ferngesteuerte Drohnen, mit denen sie Aufzeichnungsflüge unternehmen. Aus den entsprechenden Aufnahmen gestalten sie anschließend kurze Videoclips, die von einer Jury prämiert werden. Last but not least erfahren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Schnuppervorlesungen und Informationsveranstaltungen Wissenswertes über Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik.

Bei Fragen zum Feriencamp zdi hebt ab! Alles rund ums Fliegen hilft Christiane Schuld gerne unter 0201 81004-547 oder christiane.schuld@bcw-gruppe.de weiter.

Industrie 4.0 im Unterricht erlebbar machen: FlexLabplus auf der Tagung „Forschendes Lernen“

3D-Drucker im Einsatz

01.06.2017 Forschendes Lernen steht im Zentrum einer Tagung vom 25. bis 27. September in Münster. Auf Einladung des Zentrums für Lehrerbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster kommen Bildungswissenschafler*innen aus ganz Deutschland zusammen, um das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Wie forschendes Lernen zum Beispiel als Unterrichtsmethode zum Einsatz kommen kann, erläutert Tommy Schafran vom KCQ KompetenzCentrum für industrielle Entwicklung & Qualifikation der FOM Hochschule.   

Der wissenschaftliche Mitarbeiter stellt gemeinsam mit Dr. Jennifer Stemmann von der Universität Duisburg-Essen das aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW geförderte Projekt FlexLabplus vor. „Wir entwickeln mobile Experimentiersets, mit deren Hilfe Schüler*innen dreidimensionale Objekte entwerfen, modifizieren und problemlos herstellen können“, erklärt Tommy Schafran. „Im Workshop, der sich vor allem an angehende und interessierte Lehrkräfte richtet, geben wir eine Einführung in den 3D-Druck und erklären, wie geeignete Forschungsfragen für den Unterricht entwickelt werden können.“ Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit der entsprechenden Hard- und Software zu sammeln.  

„Mithilfe der Ergebnisse des Projektes sollen Lehrende und Schüler*innen Gelegenheit bekommen, Versuche zu 3D-Druck und neuen Werkstoffen durchzuführen. Als Projektleiter freue ich mich daher sehr über die Einladung des Zentrums für Lehrerbildung“, ergänzt Christoph Hohoff, wissenschaftlicher Koordinator und Leiter des Vorhabens am KCQ.  

Die Tagung findet im Freiherr vom Stein Haus (Schlossplatz 34) und im Hörsaalgebäude H1 (Schlossplatz 46) statt. Weitere Informationen sind unter www.uni-muenster.de/Lehrerbildung/thewiderview2017 zu finden.

3. KidsgoMINT-Spendenlauf startet am 7. Juni im Grugapark

Mit Eifer dabei: Blick auf den 2. KidsgoMINT-Spendenlauf am Essener Hallo (Foto: Tom Schulte)

30.05.2017 – Am 7. Juni 2017 ist die Tummelwiese des Essener Grugaparks fest in Kinderhand: Beim 3. KidsgoMINT-Spendenlauf gehen rund 700 Vorschulkinder verschiedener Kitas an den Start und legen eine Strecke von 250 Metern zurück. Ausgestattet sind die jungen Läuferinnen und Läufer mit Startnummern, die Unternehmen für 50 Euro pro Stück erwerben und mit ihrem Firmenlogo versehen können. Das Geld fließt in die Bildungsinitiative KidsgoMINT, hinter der u.a. die Stadt Essen, das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen und – als strategischer Partner – 3malE stehen.

Zielsetzung der Initiative: Vorschulkinder für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern – und zwar, indem sie sich diesen Themen durch spielerisches Ausprobieren nähern. Entsprechende Experimente hat der Lehrstuhl Technologie und Didaktik der Technik der Universität Duisburg-Essen entwickelt. Jedes von ihnen ist in eine Rahmenhandlung eingebunden, bei der Max der Maulwurf – als tierischer Sympathieträger – auf Herausforderungen stößt, für die die Kinder technische Lösungen finden müssen.

Inzwischen setzen über 100 Kindertagesstätten auf die KidsgoMINT-Experimente. Dazu gehören alle städtischen Kitas sowie die Einrichtungen des VJK Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V. und des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverein Essen e.V. „Um die Durchführung in diesen sowie weiteren interessierten Kitas zu ermöglichen, haben wir Boxen mit den notwendigen Materialien zusammengestellt und kümmern uns sowohl um die regelmäßige Auffüllung als auch um die Schulung der Erzieherinnen und Erzieher“, so Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff, strategischer Gesamtkoordinator des zdi Essen. „Für die Abdeckung der dafür anfallenden Kosten wollen wir den Erlös des Spendenlaufs ebenso nutzen wie für die Weiterentwicklung der Bildungsinitiative.“

Die Schirmherrschaft für den KidsgoMINT-Spendenlauf 2017 hat Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen übernommen. Er eröffnet das Event um 10:00 Uhr mit einem Grußwort und schickt die ersten Kinder anschließend auf die Strecke. Das letzte Rennen endet gegen 13:30 Uhr. Unternehmen, die sich noch mit einer Spende einbringen möchten, wenden sich bitte an die Organisatorin des Laufes, Anja Krumme (Tel.: 0201 81004-178, anja.krumme@bcw-gruppe.de).

Der Spendenlauf findet im Rahmen des Projektes MINT-LINK statt. Zielsetzung: die Vernetzung des zdi-Essen MINT-Netzwerkes mit der regionalen Wirtschaft auszubauen. Das im Mai 2015 gestartete Projekt ist im Rahmen des EFRE-zdi Programms zur Förderung durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union, Europäischer Fonds ausgewählt worden.

Team des Mädchengymnasiums Borbeck erzielt den zweiten Platz beim RoboCup 2017

Das Team „RoboLondon“ des Mädchengymnasiums Borbeck

24.05.2017 – Glückwunsch an das Mädchengymnasium Borbeck: Ein Team aus sieben MGB-Schülerinnen landete bei den RoboCup GermanOpen in Magdeburg auf dem zweiten Platz – und zwar in der Kategorie „OnStage Primary“. Finanziell unterstützt wurde die Teilnahme durch das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen.

Die Mädchen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn entführten Jury und Publikum nach London. Auf einer Tour durch die Stadt passierten sie u.a. die Tower Bridge, die – auch auf der Bühne als Zugbrücke konstruiert – ein Boot passieren ließ. Weitere Programmpunkte: Big Ben, der – gesteuert durch das Signal eines Ultraschallsensors – die Zeit vorwärts und rückwärts laufen ließ, sowie das sich drehende London Eye. Ausschlaggeben für den Erfolg der Schülerinnen: der Einsatz möglichst vieler Sensor und deren Programmierung zur Steuerung der Roboter.

Zusätzlich zur Performance auf der Bühne musste jedes Team in einer sogenannten „Open Technical Demonstration“ der Jury innerhalb von fünf Minuten erklären, wie die Sensoren funktionieren und die Roboter programmiert sind: Wie funktioniert die Steuerung mit dem Infrarotsignal? Und wie kommunizieren die Roboter untereinander mit Bluetooth?

Jutta Reimann, Schulleiterin des MGB, und Dr. Claudia Wolf, verantwortlich für Planung und Organisation der MINT Förderung an der Schule, freuen sich über den Erfolg des Teams. „Förderung unserer Schülerinnen in Naturwissenschaft und Technik ist ein Schwerpunkt des Mädchengymnasiums“, betont Jutta Reimann. „Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Mädchen im Umgang mit Naturwissenschaft und Technik zu stärken.“ Dieses Selbstbewusstsein können die MGB-Teams bei ihrer Teilnahme an MINT-Wettbewerben wie dem RoboCup immer wieder zeigen.

Positives Feedback für die von der Sparkasse gespendeten Experimentierboxen

Das Spektralfotometer im Einsatz (Foto: Tim Stender)

03.05.2017 – Im November 2016 hat die Sparkasse das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen – und damit alle interessierten Lehrerinnen und Lehrern der Stadt – dabei unterstützt, drei Experimentierboxen für den Chemie-Unterricht anzuschaffen. Bei den Schulen kommt das Equipment bislang sehr gut an, wie ein aktuelles Beispiel aus dem Chemie-Leistungskurs der B.M.V.-Schule zeigt: Die zehn Schülerinnen haben das in den Boxen enthaltene Spektralfotometer genutzt, um die Eigenschaften von Farbstoffen zu untersuchen. Zum Beispiel haben sie den Nitratgehalt von Gewässerproben durch eine Farbreaktion ermittelt.

„Diese computergestützte Methode der Spektroskopie ist in unseren Kernlehrplänen fest verankert und zudem abiturrelevant“, erläutert Christiane Ruthe. „An den meisten Schulen wird das Thema mit Hilfe von Arbeitsblättern behandelt. Dank der Experimentierboxen konnten unsere Schülerinnen das Verfahren selbst durchführen. Dieses learning by doing hat natürlich einen ganz anderen Effekt als die theoretische Auseinandersetzung mit dem Stoff“, so die B.M.V.-Lehrerin.

Das Equipment selbst anzuschaffen, sei für viele Schulen schlicht zu teuer, ergänzt ihr Kollege Lukas Hoppstock. „Die B.M.V. selbst hat zwar auch ein eigenes Spektralfotometer. Das Gerät kann jedoch nur einzelne Messwerte anzeigen, und man braucht ca. eine Stunde für eine Messreihe und die graphische Auswertung per Hand. Bei den neuen Geräten dauert alles zusammen nur eine Minute.“ Auf die Experimentierboxen aufmerksam geworden waren die beidenübrigens auf dem MINT-Tag 2016. Hinter dieser alljährlichen Fortbildungsfachtagung steht das Kompetenzteam der Stadt Essen in Kooperation mit dem zdi.

Lehrerinnen und Lehrer, die ebenfalls Interesse daran haben, die Experimentierboxen in ihren Klassen einzusetzen, wenden sich bitte an das Alfried Krupp-Schulmedienzentrum. Dort können die Boxen ebenso wie weitere Materialien für Unterrichtseinheiten und Versuche kostenlos ausgeliehen werden.

Impressionen aus der B.M.V.-Schule (Fotos: Tim Stender)

Qualitätssiegel für das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen

25.04.2017 – Das zdi Zentrum MINT-Netzwerk Essen hat das zdi-Qualitätssiegel 2017 erhalten. Verliehen vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen belegt es die erfolgreiche Zusammenarbeit der Netzwerk-Partner zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in der Region.

Die alljährliche Verleihung basiert auf einer gemeinsamen Evaluation aller zdi-Zentren in NRW. Dabei werden Kriterien einer erfolgreichen zdi-Arbeit überprüft, die regelmäßig der dynamischen Entwicklung und den gemeinsamen Zielen der zdi-Partner angepasst werden. Zum Beispiel Art und Reichweite der Maßnahmen, die junge Menschen dazu ermutigen sollen, ein Studium oder eine Ausbildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu beginnen.

„Das Siegel bestätigt, dass wir uns nach wie vor auf dem richtigen Kurs befinden“, kommentiert Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff. „Gerade im vergangenen Jahr haben wir mit EDU-LINK, MINT-Link und FlexLabplus einige sehr spannende Projekte auf den Weg gebracht, mit deren Hilfe wir unsere Arbeit weiter ausbauen und noch mehr Unternehmen, Hochschulen, Schulen, Kitas sowie Kinder und Jugendliche für naturwissenschaftlich-technische Themen begeistern können“, so der strategische Gesamtkoordinator des zdi Essen.

KidsgoMINT-Spendenlauf am 7. Juni 2017: Erlös fließt in die nachhaltige MINT-Förderung

Gute Stimmung beim KidsgoMINT-Spendenlauf 2015 (Foto: Tom Schulte)

20.04.2017 – Essener Unternehmerinnen und Unternehmer aufgepasst! Am 7. Juni 2017 findet der dritte KidsgoMINT-Spendenlauf statt. Bei dem Event in der Gruga gehen Vorschulkinder verschiedener Kitas an den Start und legen eine Strecke von 250 Metern zurück. Jedes Kind erhält eine Startnummer, die Unternehmen für 50 Euro pro Stück erwerben und mit ihrem Firmenlogo versehen können. Das Geld fließt in die Bildungsinitiative KidsgoMINT, hinter der die Stadt Essen, das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen und das BCW BildungsCentrum der Wirtschaft stehen. 

Zielsetzung der Initiative: Vorschulkinder für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern – und zwar, indem sie sich diesen Themen durch spielerisches Ausprobieren nähern. Entsprechende Experimente hat der Lehrstuhl Technologie und Didaktik der Technik der Universität Duisburg-Essen entwickelt. Jedes von ihnen ist in eine Rahmenhandlung eingebunden, bei der Max der Maulwurf – als tierischer Sympathieträger – auf Herausforderungen stößt, für die die Kinder technische Lösungen finden müssen.

Inzwischen setzen über 100 Kindertagesstätten auf die KidsgoMINT-Experimente. Dazu gehören alle städtischen Kitas sowie die Einrichtungen des VJK Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V. und des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverein Essen e.V. „Um die Durchführung in diesen sowie weiteren interessierten Kitas zu ermöglichen, haben wir Boxen mit den notwendigen Materialien zusammengestellt und kümmern uns sowohl um die regelmäßige Auffüllung als auch um die Schulung der Erzieherinnen und Erzieher“, so Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff, strategischer Gesamtkoordinator des zdi Essen. „Für die Abdeckung der dafür anfallenden Kosten wollen wir den Erlös des Spendenlaufs ebenso nutzen wie für die Weiterentwicklung der Bildungsinitiative.“

Potenzielle Spender können sich gerne bei Dipl.-Soz.-Wiss. Anja Krumme melden. Sie ist unter 0201 81004-178 oder anja.krumme@bcw-gruppe.de zu erreichen.

Gut für Essen: Sparkasse und betterplace.org betreiben Spendenplattform für gemeinnützige Projekte

20.04.2017 Die Kita, die ein neues Spielgerätehaus braucht. Die Schule, die Unterstützung für die Übermittagsversorgung benötigt. Oder der Sportverein, der seine Jugendarbeit ausweiten möchte. Sie alle haben unter www.gut-fuer-essen.de die Möglichkeit, ihre gemeinnützigen Projekte potenziellen Spenderinnen und Spendern vorzustellen und so fehlende finanzielle Mittel zu generieren. Hinter der Plattform stehen zdi-Partner Sparkasse Essen und betterplace.org, Deutschlands größte Online-Spendenplattform.

Zwischen den beiden Initiatoren herrscht eine klare Arbeitsteilung: Während die Sparkasse die Kosten für den Betrieb des Portals trägt und bei bestimmten Aktionen eingehende Spenden verdoppelt, überprüft betterplace.org die Gemeinnützigkeit der eingestellten Projekte und schaltet sie nach Abschluss aller Registrierungsschritte frei.

Wichtig für die Nutzerinnen und Nutzer der Plattform: Das Einstellen von Hilfsprojekten ist kostenfrei. Die Spenden gehen zu 100 Prozent und ohne Abzug an die projekttragenden Organisationen.

zdi-Osterferiencamp 2017: Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die Luftfahrt

Zu Besuch bei der Flugschule TFC Käufer (Foto: Tim Stender)

18.04.2017 – Die Notfallrutsche eines Flugzeugs ausprobieren, im Simulator einen Airbus steuern und einen Zeppelin hautnah erleben. Keine Frage: Der Besuch auf dem Flughafen Essen/Mülheim und bei der Flugschule TFC Käufer war das Highlight des diesjährigen Osterferiencamps, hinter dem das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen und die FOM Hochschule stehen. Vier Tage lang hatten die 16 Schülerinnen und Schüler aus Essen und Mülheim Gelegenheit, theoretische und praktische Einblicke in den Bereich Luftfahrt zu gewinnen.

„Wir setzen auf eine Mischung aus Exkursionen, kurzen Vorträgen und kleinen Aufgaben, um die Jugendlichen über mögliche Berufe oder Studiengänge in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu informieren“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Jochen Remmel das Format der Veranstaltung. „Sie sollen eine klare Vorstellung davon erhalten, was der Ingenieurberuf zu bieten hat und wie sie sich die entsprechenden Kompetenzen aneignen können“, so der wissenschaftliche Leiter des KCQ KompetenzCentrum für industrielle Entwicklung & Qualifikation.

Eine wichtige Rolle spielt dabei der praktische Part: Unterstützt von Dozenten der FOM Hochschule bauten die Schülerinnen und Schüler eigene Drohnen zusammen. Die ersten vorsichtigen Flugversuche fanden im Seminarraum statt, anschließend ging es auf den Parkplatz hinter dem Schulungs- und Hörsaalzentrum in der Herkulesstraße. Dort starteten die Drohnen zu größeren Rundflügen – ausgestattet mit Kameras, die jede Aktivität dokumentierten.

Dieses Filmmaterial kam am Donnerstag zum Einsatz, denn da stand die letzte große Aufgabe des Feriencamps an: die Erstellung eines Kurzfilms über die vergangenen Tage. Unterstützt durch Daniel Nübold von der FOM Medienentwicklung, der ihnen eine Einführung in Sachen Videoschnitt gab, schlüpften die Jugendlichen selbst in die Regisseurrolle: In kleinen Gruppen sichteten sie das vorhandene Bild- und Filmmaterial, diskutierten mögliche Drehbücher und machten sich schließlich ans Cutten. Die Ergebnisse präsentierten die Schülerinnen und Schüler einer Jury aus verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der FOM Hochschule. Sie stand nun vor der schwierigen Entscheidung, drei Gewinnerfilme auszuwählen. Am Ende setzen sich Lennart und Jarne durch, gefolgt von Sebastian und Luca auf Platz zwei sowie Anna und Marcie auf Platz drei.

Alle 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verabschiedeten sich mit einem Zertifikat aus dem zdi-Feriencamp. Es belegt ihr MINT-Interesse und die erworbenen Kompetenzen – und bildet vielleicht der Grundstein für die ein oder andere Ingenieurskarriere…

Das nächste Feriencamp „zdi hebt ab!“ ist übrigens für die Sommerferien geplant. Erste Details hat Christiane Schuld (0201 81004-547 oder christiane.schuld@bcw-gruppe.de). Die Maßnahme wird übrigens gefördert vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit (RD NRW) im Rahmen der Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation.NRW – zdi.NRW“ (zdi).

Impressionen vom zdi-Osterferiencamp 2017 (Fotos: Tim Stender)

Besuch am Flughafen Essen/Mülheim
Beim Drohnenbau ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Die Drohnen...
...im Einsatz.
Am letzten Tag entstanden kurze Filmclips.
Gruppenbild zum Abschluss

Don-Bosco-Schüler stehen in der Finalrunde des NRW-Wettbewerbs FUELCELLBOX

13.04.2017 Schöner Erfolg für Jonas Müller, Nico Kallenberg und Richard Frohn: Die Schüler des Essener Don-Bsoco-Gymnasiums stehen in der Finalrunde des NRW-Wettbewerbs FUELCELLBOX. In der Vorrunde konnten sie sich den 4. Platz von 149 angetretenen Teams sichern. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte ihnen NRW-Umweltschutzminister Johannes Remmel die Fuelcellbox, mit der sie in die Endrunde gestartet sind.

Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Stufen. Phase I dauerte knapp zwei Monaten. In dieser Zeit mussten die Schüler eine vorgegebene Aufgabenstellung zum Thema emissionsloser Schienenverkehr schriftlich lösen. Aus allen eingesandten Antworten wurden rund 20 Teams ausgewählt, die sich aktuell in der zweiten Phase des Wettbewerbs befinden. Ihre Aufgabe: mit Hilfe der in der FUELCELLBOX enthaltenen Komponenten das Konzept für einen wasserstoffbasierten Brennstoffzellentriebwagen zu entwickeln.

Einsendeschluss für die Lösungen ist der 15. Mai 2017. Die Gewinnerteams werden dann Ende Juni verkündet.

Im Zeichen der Grünen Hauptstadt: 2. Essener Wissenschaftssommer startet im Mai 2017

12.04.2017 – „Grüne Zukunft“ lautet das Motto des 2. Essener Wissenschaftssommers vom 1. Mai bis 14. Juli 2017. Im Zentrum der meist kostenlosen Veranstaltungen stehen Themen rund um Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit. „Der Titel ‚Grüne Hauptstadt Europas‘ zeigt: Essen kann grün und Essen kann Zukunft – das spiegelt auch das Programm des diesjährigen Wissenschaftssommers wider“, betont Prof. Dr. Stefan Heinemann. „Zahlreiche Institutionen aus Forschung, Bildungswesen und Stiftungswesen sowie ihre Partner aus Wirtschaft und Verbänden sind eingebunden und liefern Einblicke in ihre Aktivitäten und Projekte – eine hervorragende Möglichkeit für das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen seine Aktivitäten zu präsentieren und weitere Partner für eine Mitwirkung zu interessieren“, so der Vorstandsvorsitzende der Wissenschaftsstadt Essen und zdi-Repräsentant. Insbesondere Unternehmen und Wirtschaftspartner sollen einen Einblick in die Aktivitäten des zdi-Netzwerkes in Essen erhalten. 

Ein Beispiel: Das Helmholtz Gymnasium lädt unter dem Motto „Schule macht Wissenschaft“ gleich zu drei verschiedenen Veranstaltungen ein. Am 3. Mai wird von 13:00 bis 15:00 Uhr ein Projekt vorgestellt, in dessen Rahmen eine Schülergruppe einen Anwesenheitsmonitor für lokale und mobile Geräte programmiert hat und das 2016 den GFOS-Innovationsaward erhielt. Ein weiteres Projekt wird am 8. Juni von 11:30 bis 13:10 Uhr präsentiert: Dabei geht es um die automatische Steuerung einer Heizungsanlage in einem Smart Home. Am 29. Juni schließlich steht die Automatisierungstechnik mit dem Festo Mac Lab im Zentrum einer Veranstaltung von 11:30 bis 13:10 Uhr: Die Teilnehmenden erfahren u.a., wie mithilfe mechatronischer Lernsysteme die Ansteuerung eines Transportbandes zu realisieren ist.

Auch das Carl-Humann-Gymnasium und das Städtische Mädchengymnasium Essen-Borbeck sind beim Wissenschaftssommer aktiv. Am Carl-Humann-Gymnasium dreht sich am 4. Juli von 13:30 bis 16:00 Uhr alles um das Programmieren von Robotern mit LEGO Mindstorms. In Borbeck gibt es am 14.Juli von 15:00 bis 18:00 Uhr Einblicke in „ista macht Schule“. Zielsetzung des Projektes: den Energiebedarf der Schule zu messen und zu visualisieren, um so mehr Transparenz zu schaffen und zu überlegen, wie der Energiebedarf durch einfache Maßnahmen gesenkt werden kann.

Das zdi-Zentrum selbst tritt am 2. Juli beim sogenannten „Tag der Bewegung“ in Erscheinung – eine Veranstaltung der Grünen Hauptstadt Essen. An diesem Tag wird der Ring um die Essener Innenstadt zwischen Hachestraße und Schützenbahn gesperrt. Es entsteht ein grünes Erlebnisfeld mit ganz unterschiedlichen Aktionen rund um das Thema Bewegung. Das zdi ist mit einem eigenen Stand vertreten und bietet Gelegenheit, sich spielerisch mit Quadrocopter und 3D-Drucker auseinanderzusetzen. Vorgestellt wird zudem die Bildungsinitiative KidsgoMINT, hinter der die Stadt Essen, das BCW BildungsCentrum der Wirtschaft, das zdi Essen sowie als strategischer Partner 3malE stehen. Auch das Grashof Gymnasium ist am 2. Juli mit einem eigenen Stand vor Ort und präsentiert den Wettbewerb der Europaschulen zur Grünen Stadt 2030.

Informationen zum kompletten Programm es 2. Essener Wissenschaftssommers sind unter http://wissenschaftsstadt-essen.de/programm-2017/ zu finden. Die Beteiligung des zdi-Zentrums am Wissenschaftssommer und der grünen Hauptstadt sind Teil des Projektes MINT-LINK, das im EFRE-zdi Programm durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird.

RoboCup 2017: Platz 1 für das Team des Städt. Mädchengymnasiums Essen-Borbeck

Das Team „RoboLondon“ belegte den ersten Platz im Wettbewerb OnStage.

21.03.2017 – Schöner Erfolg für die Roberta AG des Städt. Mädchengymnasiums Essen Borbeck: Beim Qualifikationsturnier für den RoboCup 2017 in St. Augustin belegte das Team „RoboLondon“ den ersten Platz im Wettbewerb OnStage und kann jetzt an der deutschen Meisterschaft RoboCupGermanOpen Anfang Mai in Magdeburg teilnehmen.

Die neun Schülerinnen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 nahmen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine kleine Sightseeing-Tour durch London. Die Tower Bridge – auch auf der Bühne als Zugbrücke konstruiert – ließ ein Boot passieren, Big Ben – gesteuert durch das Signal eines Ultraschallsensors – ließ die Zeit vorwärts und rückwärts laufen, und auch das London Eye dufte nicht fehlen. Überhaupt spielten Sensortechnik und Kommunikation eine große Rolle: So programmierten die Schülerinnen den Tour-Guide-Roboter so, dass dieser mithilfe eines Kompasssensors den richtigen Weg durch die Stadt fand. Die Touristen-Roboter wiederum konnten ihm dank eines Infrarotsignals folgen.

RoboCupJunior ist der Nachwuchswettbewerb des internationalen RoboCups. Spaß an Technik vermitteln und Roboter gemeinsam im Team entwickeln stehen im Vordergrund. Mit Hilfe von handelsüblichen Roboterbaukästen oder selbst konstruierten Robotern werden die Schülerinnen durch eigenes Mitmachen spielerisch an technische Themen herangeführt. OnStage ist derjenige Wettbewerb beim RoboCupJunior, der den größten Spielraum für die Konstruktion der Roboter und die Ausgestaltung einer Aufführung lässt.

Osterferiencamp vom 10. bis 13. April: Berufs- & Studienorientierung zwischen Flughafen & Hörsaal

Drohnen bauen und fliegen lassen: Fester Bestandteil des zdi-Feriencamps (Foto: Tom Schulte)

09.03.2017 – Als Pilot*in die Welt entdecken oder lieber als Ingenieur*in Flugzeuge & Hubschrauber entwickeln? Viele Schülerinnen und Schüler interessieren sich für eine berufliche Zukunft im Bereich Luftfahrtechnik. Was für Möglichkeiten sich ihnen dort bieten und welche Ausbildungswege oder Studiengänge dorthin führen, ist Thema beim Osterferiencamp des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen vom 10. bis 13. April 2017. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse, die Teilnahme ist kostenlos.

Die Hauptzutaten des zdi-Feriencamps: Exkursionen, praktische Übungen und Vorträge. So besuchen die Schülerinnen und Schüler sowohl den Flughafen Essen/Mülheim als auch die Flugschule TFC Käufer. Dort können sie u.a. in einem Flugsimulator Platz nehmen, der bei der Ausbildung von Pilotinnen und Piloten des Airbus 320 zum Einsatz kommt. Parallel dazu bauen die Feriencamper unter Anleitung von Dozenten der FOM Hochschule ferngesteuerte Drohnen, mit denen sie Aufzeichnungsflüge unternehmen. Aus den entsprechenden Aufnahmen gestalten sie anschließend kurze Videoclips, die von einer Jury prämiert werden. Last but not least erfahren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Schnuppervorlesungen und Informationsveranstaltungen Wissenswertes über Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik.

Anmeldungen für das Feriencamp zdi hebt ab! Alles rund ums Fliegen in den Osterferien sind leider nicht mehr möglich, da alle Plätze vergeben sind. Es ist aber eine Neuauflage für die Sommerferien geplant. Fragen dazu beantwortet Christiane Schuld gerne unter 0201 81004-547 oder christiane.schuld@bcw-gruppe.de.

Das GFOS Java Summercamp geht 2017 in die 4. Runde

01.02.2017 Die GFOS knüpft an die erfolgreiche Tradition der vergangenen Jahre an und führt auch 2017 wieder zwei Java Summercamps durch – das Camp for beginners und das Camp for young professionals. Pro Camp erhalten zehn interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Programmiersprache Java zu erlernen bzw. bereits vorhandene Java-Kenntnisse auszubauen. 

Das GFOS Java Summercamp for beginners findet in der Zeit vom 14. bis zum 18. August 2017 statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren, die wenig Erfahrung mit der Programmiersprache haben. Ziel ist es, ihnen auf spaßige Weise solide Kenntnisse der Programmiersprache zu vermitteln. Begriffe wie „Vererbung“ oder „Typsicherheit“ werden für die Teilnehmer nach dem einwöchigen Workshop keine Fremdwörter mehr sein, und sie werden in der Lage sein, einfache Java-Anwendungen selbst zu programmieren.

Das GFOS Java Summercamp for young professionals findet in der letzten Woche der Sommerferien, also vom 21. bis zum 25. August 2017, statt. An diesem Camp können Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren teilnehmen, die vergangenes Jahr am Camp for beginners teilgenommen haben oder bereits gute Kenntnisse in JAVA SE haben und schon einmal ein voll funktionsfähiges Programm geschrieben haben. Es ist auch möglich, an beiden Camps teilzunehmen. Im Mittelpunkt des Fortgeschrittenen-Camps steht das praktische Arbeiten. U.a. geht es um die Erstellung einer Webanwendung mit Java EE und GlassFish.

Weil auf jeden Teilnehmenden individuell eingegangen werden soll, sind die Plätze begrenzt. Bewerbungen sind bis zum 07. April 2017 möglich. Alle Informationen dazu sind auf der GFOS-Internetseite zu finden. 

FlexLabplus-Workshop: Versuche zu 3D-Druck in den MINT-Unterricht einbauen

3D-Drucker im Einsatz

26.01.2017 – Rollenwechsel beim FlexLabplus-Workshop Ende Januar in Bottrop: Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer hatten Gelegenheit, sich dem Thema 3D-Druck aus Schülerperspektive zu nähern und u.a. selbstgestaltete Gegenstände wie Schlüsselanhänger auszudrucken. Das Interesse war so groß, dass aus den veranschlagten 2,5 über 3 Stunden wurden. Dazu trug sicherlich auch der Veranstaltungsort bei: das FabLab der Hochschule Ruhr West mit seinem Inventar aus Virtual-Reality-Technik, Studio-Ausstattung und mechanischen wie elektrotechnischen Gerätschaften.

Gestaltet wurde der Workshop von Tommy Schafran (wissenschaftlicher Mitarbeiter des KCQ KompetenzCentrum für industrielle Entwicklung & Qualifikation der FOM Hochschule) und Marcel Kellner (Hochschule Ruh rWest). Die beiden gaben zunächst eine Einführung in den 3D-Druck – inklusive praktischer Beispiele – und gingen der Frage nach, wie sich 3D-Druck in den MINT-Unterricht einbauen lässt. Anschließend erklärte Tommy Schafran den Lehrerinnen und Lehrern vom Leibniz-Gymnasium Essen und von der Gesamtschule Bockmühle, was es mit FlexLabplus auf sich hat. „Zielsetzung des Projektes ist es, mobile Experimentiersets für den Einsatz in der Sekundarstufe II zu entwickeln“, so der wissenschaftliche Mitarbeiter des KCQ. „Diese Sets enthalten neben technischen Komponenten wie Werkstoffproben, Prüfwerkzeugen und Druckern auch didaktische Materialien wie Arbeitsblätter oder Kopiervorlagen enthalten. Dadurch können Versuche zu 3D-Druck und neuen Werkstoffen ohne größere Vorbereitungszeit direkt im Klassenzimmer durchgeführt werden.“ Ein ähnlicher Workshop wird am 6. Februar 2017 in Unna stattfinden.

Hinter dem Projekt stehen die FOM Hochschule als Partnerin des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen sowie das zdi-Netzwerk Perspektive Technik im Kreis Unna und die Hochschule RuhrWest als Partnerin des zdi-Zentrums mint4u Bottrop. Gefördert wird das Ganze im Rahmen des Förderprogramms EFRE-zdi II vom NRW-Wissenschaftsministerium und dem NRW-Wirtschaftsministerium gefördert.

GFOS-Innovationsaward 2017: Anmeldungen noch bis zum 31. Januar möglich

09.01.2017 Informatik oder Marketing? Vor dieser Entscheidung stehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des GFOS-Innovationsawards 2017. Denn das Essener Softwareunternehmen hat sich auch in diesem Jahr zwei Aufgabenstellungen für den Wettbewerb überlegt: Entweder entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Feedbacksystem, über das Benutzerinnen und Benutzer von Software auftretende Probleme und Fehler melden können, oder sie erarbeiten ein Employer-Branding-Konzept zur Gewinnung neuer Auszubildender. Wer eine der beiden Aufgaben lösen möchte und die Sekundarstufe II einer Schule in Essen oder in einer angrenzenden Stadt besucht, hat noch bis zum 31. Januar Zeit, sich anzumelden. Auf die drei Erstplatzierten wartet ein Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro.

Die Projektdurchführung erfolgt vom 1. Februar bis 31. März 2017. In diesem Zeitraum müssen alle teilnehmenden Gruppen an zwei Pflichtterminen teilnehmen, bei denen Expertinnen und Experten von GFOS einen ersten Blick auf die Arbeiten werfen und offene Fragen klären. Ab dem 3. April wird dann die Jury aktiv: Ralf Daumeter (Geschäftsführer der IHK zu Essen), Elisabeth Gemein (ehemalige Direktorin des Mädchengymnasiums Essen-Borbeck), Stefan Heinemann (Repräsentant des zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen) und Burkhard Röhrig (geschäftsführender Mehrheitsgesellschafter der GFOS mbh) wählen die besten Arbeiten aus.

Die Anmeldung zum GFOS-Innovationsaward 2017 erfolgt via E-Mail. Die Betreffzeile enthält die Projektbezeichnung, während in der Mail selbst folgende Daten stehen:

  • Name der teilnehmenden Schule
  • betreuende/r Lehrerin/Lehrer (voller Vor- und Zuname)
  • Mitglieder Gruppe(n) (voller Vor- und Zuname, Geburtsdatum)
  • als PDF die formlose Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten für die (falls vorhanden) minderjährigen Gruppenmitglieder
  • Benennung des gewählten Themas

Weitere Informationen sind auf der GFOS-Internetseite zu finden.

Startschuss für EDU-LINK: Wie muss ein virtueller Lernort für Erzieherinnen aussehen?

Intensive Diskussion im Rahmen der Workshops (Foto: Tim Stender)

16.12.2016 – „Wir freuen uns darauf, frühkindliche MINT-Förderung zusammen auf den Weg zu bringen.“ Mit diesen Worten eröffnete Ingrid Kratkey den Kick-off zum Projekt EDU-LINK am 23. November in Essen. Die Leiterin des Berufskollegs im Bildungspark war Gastgeberin der Veranstaltung und begrüßte in ihren Räumlichkeiten Vertreterinnen aus Bildung, Politik und Wirtschaft. Ihre gemeinsame Zielsetzung: mobile Experimentiersets des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen durch neue Lernmethoden auszubauen. Dabei soll im Internet exemplarisch die KidsgoMINT-Akademie als virtueller Lernort für Erzieherinnen und Lehrerinnen entstehen. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Nordrhein-Westfalen. Die Gesamtleitung und -koordination liegt in den Händen der FOM Hochschule als Partnerin des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen.

Ausgangspunkt des Projektes sind die Experimentierboxen, die im Rahmen der Initiative KidsgoMINT in Essener Kindertagesstätten zum Einsatz kommen. Die Bedeutung dieser Initiative, hinter der die Stadt Essen, das zdi und das BCW BildungsCentrum der Wirtschaft stehen, machte Prof. Dr. Stefan Heinemann deutlich: „Noch vor rund fünf Jahren gab es kaum Materialien für die MINT-Förderung der Jüngsten“, so der zdi-Repräsentant und FOM-Prorektor Kooperationen. „Als wir uns 2011 mit unseren 16 Versuchen zu Themen wie Wasser & Luft oder Magnetismus & Elektrizität auf den Weg gemacht haben, war die Nachfrage entsprechend groß.“ Das belegen auch die Zahlen: Während beim Start der Initiative lediglich fünf Essener Kitas involviert waren, sind es inzwischen weit über 100 – die meisten davon in städtischer Trägerschaft. Und das Interesse sowohl in den Nachbarstädten als auch in ganz Deutschland wachse beständig, so Prof. Dr. Heinemann.

Dieses steigende Interesse war auch einer der Auslöser für EDU-LINK, wie Projektleiter Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff betonte. „Momentan bildet das zdi-Essen bei der Organisation von KidsgoMINT das Nadelöhr: Es kümmert sich sowohl um die Befüllung und Pflege der Experimentierboxen als auch um die entsprechenden Schulungen für die Erzieherinnen. Das funktioniert, solange es nur um Essen geht. Aber sobald andere Städte ebenfalls bei KidsgoMINT mitmachen wollen, stößt dieser Service an seine Grenzen.“ Der Aufbau einer virtuellen Lernplattform, über die die nötigen Informationen und Schulungsmaterialien zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung gestellt werden können, sei deshalb der nächste logische Schritt. Allerdings werde sich der Fokus der geplanten Akademie nicht auf KidsgoMINT beschränken, so Hohoff. Ganz im Gegenteil: „Wir wollen einen Piloten entwickeln, den andere Projekte ohne Probleme adaptieren können.“

Um die Frage, wie dieser Pilot aussehen soll, ging es nach einer gemeinsamen Mittagspause. Prof. Dr. Martin Lang stellte zunächst das didaktische Konzept von KidsgoMINT vor. Der Wissenschaftler aus dem Bereich Technologie und Didaktik der Technik an der Universität Duisburg-Essen war federführend bei der Entwicklung der Experimente. „Unser Ziel war es, Begeisterung und Neugier für naturwissenschaftlich-technische Themen bei den Jüngsten zu wecken“, erklärte er. „Deshalb haben wir auf exploratives und problemorientiertes Lernen gesetzt und die Experimente in eine Rahmenhandlung eingebunden, bei der Max der Maulwurf in authentischen Situationen mit Herausforderungen konfrontiert wurde, für deren Bewältigung die Kinder technische Lösungen finden müssen.“ Die Erzieherinnen erhalten neben einer Box mit den Versuchsmaterialien und einer Max-Handpuppe einen Ordner mit Hinweisen für die Durchführung der Experimente sowie Informationen zu den einzelnen naturwissenschaftlich-technischen Phänomenen.

Nach dieser Einführung ging es um die Frage, wie Erzieherinnen die Experimentierboxen im Sinne des Konzeptes einer alltagsintegrierten naturwissenschaftlichen Frühförderung nutzen können und wie dies in dem Konzept der geplanten Lernplattform Berücksichtigung finden kann. Basis des Konzeptes ist es, naturwissenschaftliche Bildungsmomente aus den alltäglichen Situationen heraus aufzugreifen und das Explorieren der Kinder dadurch in ein "wissenschaftliches" kidsgoMINT-Experiment zu überführen. Ilona Gerjets und Ute Dröge vom Berufskolleg im Bildungspark stellten das Konzept in sehr anschaulicher und handlungsorientierter Weise in ihrem Workshop vor. Einer ihrer Schwerpunkte lag auf dem Projekt LuPE, das von der Deutschen Telekom Stiftung ins Leben gerufen wurde. Die Abkürzung stehe für Lehr- und Praxismaterial für die Erzieherinnenausbildung, erläuterten die beiden. Bei diesem Vorhaben entwickelt, erprobt und evaluiert das Deutsche Jugendinstitut Qualifizierungsmaterial zu naturwissenschaftlichen Themen für den Einsatz im Fachschulunterricht. Verfolgt würden damit zwei Ziele, so Ilona Gerjets und Ute Dröge: Zum einen sollen Fachschulpädagogen in ihrer Lehrkompetenz unterstützt werden. Zum anderen sollen angehende Erzieherinnen erfahren, wie sie naturwissenschaftliche Lernprozesse bei Kindern entdecken und fördern können.

Verschiedene Lehr- und Lernplattformen standen im Zentrum des Workshops von Prof. Dr. Marco Zimmer. Der wissenschaftliche Direktor des ipo Institut für Personal & Organisationsforschung an der FOM Hochschule stellte zunächst E-Learning als Lehr- und Lernansatz vor. Es erlaube u.a. das Lernen zu jeder Zeit an jedem Ort und in einer individuellen Geschwindigkeit. Möglich sei auch ein Medienmix bei den Materialien. „Voraussetzung dafür ist eine Plattform, über die Inhalte strukturiert dargestellt werden, wo Interaktionen stattfinden und Lernkontrollen platziert werden.“ Für solche Plattformen gäbe es sowohl kommerzielle als auch Open Source Angebote. Gleichzeitig bestünde die Möglichkeit, eine Plattform selbst zu erstellen. „Egal, auf welche Variante wir im Rahmen von EDU-LINK setzen: Wir müssen vorher administrative Fragen klären und uns entscheiden, welche Lernumgebung sowohl für die Inhalte als auch für die Zielgruppe die richtige ist“, so die Botschaft des Wissenschaftlers.

Handlungsorientierter Unterricht: Am Essener Don-Bosco-Gymnasium entwickeln Schülerinnen und Schüler technische Systeme

12.12.2016 - Taschenlampe = Batterie + Birne? Dass diese einfache Rechnung nicht aufgeht, lernen aktuell 51 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 des Essener Don-Bosco-Gymnasiums im Technikunterricht. Dort bauen sie unter Anleitung ihres Lehrers Christian Lübbering Taschenlampen zusammen. Zu ihren Utensilien gehören u.a. Platinen, Kupferlackdraht, LED-Bauelemente und ein Batteriehalter – gestiftet vom zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen.

„In der Jahrgangsstufe 10 steht die Auseinandersetzung mit technischen Systemen im Vordergrund“, erläutert der Lehrer. „Die Schülerinnen und Schüler haben eine Einführung in das Thema erhalten und sind nun dabei, ein eigenes System – in Form einer Taschenlampe – zu planen, zu entwickeln und zu fertigen.“ Dass bei dieser Arbeit sowohl Fingerspitzengefühl als auch Konzentration gefragt sind, wird beim Blick durch den Klassenraum schnell deutlich: Hier lötet eine Schülerin Leuchtdioden auf eine winzige Platine, dort bohren zwei Schüler Löcher mit einem Durchmesser von ca. 5 mm in das Batteriegehäuse. Ebenfalls deutlich wird: Die Schülerinnen und Schüler sind sowohl konzentriert als auch begeistert bei der Sache. „Ich habe mich für den Technikunterricht entschieden, weil hier nicht nur Dinge erklärt werden, sondern ich auch selbst Sachen bauen kann“, sagt eine Schülerin. Und ihr Sitznachbar ergänzt: „Das ist einfach mal was Neues und unterscheidet sich vom Unterricht in den meisten anderen Fächern.“

Neu ist der Technikunterricht in der Tat: Erst zum Schuljahr 2015/2016 hat das Don-Bosco-Gymnasium das Wahlfach eingerichtet. „Es spielt vor allem für die Schärfung des MINT-Profils der Schule eine große Rolle“, erklärt Christian Lübbering. „Außer uns bietet in Essen nur noch das Helmholtz-Gymnasium diesen Schwerpunkt an.“ Und bislang komme das Fach bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an, so der Lehrer. Aktuell bereite sich ein 20-köpfiger Leistungskurs auf die Abiturprüfungen vor, und auch in der Mittelstufe hätten sich zwei Differenzierungskurse gefunden. „Einmal habe ich sogar gehört, wie ein Schüler sagte, dass er sich jetzt auf die Schule freuen würde. Das sei doch krank“, berichtet Christian Lübbering mit einem Augenzwinkern. „Ein schöneres Kompliment kann man als Lehrer natürlich nicht bekommen.“

Impressionen aus dem Unterricht (Fotos: Tim Stender)